Gelenkarmmarkise über einer Terrasse im Sonnenschein

Markisen-Arten

Von der Fallarmmarkise bis zur Wintergartenmarkise – welcher Typ passt zu Ihrer Situation?

Welche Markisen-Arten gibt es?

Markisen lassen sich in drei Grundkategorien einteilen: Rollmarkisen mit Tuchwelle, bewegliche Faltmarkisen ohne Tuchwelle und formfeste Festmarkisen. Innerhalb dieser Kategorien gibt es zahlreiche Varianten für jeden Einsatzbereich.

Die Fallarmmarkise zieht das Tuch durch zwei Federarme nach unten – im Gegensatz zur Gelenkarmmarkise, die das Tuch waagerecht ausfährt. Dadurch bietet sie nicht nur hervorragenden Sonnenschutz auch bei tief stehender Abendsonne, sondern gleichzeitig Sicht- und Wetterschutz. Besonders geeignet für Balkone und Loggien.

Da das Tuch schräg gespannt ist, kann Regenwasser gut abperlen. Fallarmmarkisen sind in Handkurbel- und Motorvariante erhältlich sowie als fest montierte oder abnehmbare Klemmversion.

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Die Fassadenmarkise wird senkrecht an der Hausfassade montiert und fährt das Tuch vertikal nach unten aus. Sie schützt großflächig vor direkter Sonneneinstrahlung, ist besonders für Südfassaden mit großen Glasflächen oder Wintergärten ideal und eignet sich auch als Sichtschutz für Erdgeschoss-Terrassen.

Die Gelenkarmmarkise ist die klassische Terrassenmarkise und mit Abstand am meisten verbreitet. Sie ermöglicht Breiten bis zu 8 Metern und Ausladungen bis zu 4 Metern. Das Tuch wird durch zwei gelenkige Arme gehalten und kann bei Bedarf vollständig eingerollt werden.

Dank optionaler Elektromotoren und Sonnen-/Windwächter lässt sie sich vollautomatisch steuern.

Gelenkarmmarkise über einer Gartenterrasse

Die Kassettenmarkise ist eine Sonderform der Gelenkarmmarkise mit einem geschlossenen Aluminiumgehäuse, das das eingerollte Tuch und die gesamte Mechanik vollständig einhüllt. Dadurch sind Tuch und Technik optimal vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und Schmutz geschützt – die Lebensdauer verlängert sich deutlich.

Die Korbmarkise ist die einfachste Konstruktion aller Markisen: Ein gebogener Rahmen aus Aluminium oder Holz spannt das Markisentuch. Ohne komplizierte Mechanik ist sie robust, günstig und pflegeleicht – ideal für Fenster, Türen und kleinere Balkone.

Korbmarkise aus gebogenem Aluminium an einem Fenster

Die Markisolette kombiniert eine klassische waagerecht ausfahrende Markise mit seitlichen Lamellen-Blenden. So entsteht ein allseitig abgeschlossener Sonnenschutzbereich, der auch seitliche Sonneneinstrahlung und leichten Wind abschirmt.

Die Scherenarmmarkise arbeitet mit einem scherengitterartigen Ausfahrmechanismus und kann Ausladungen von bis zu 12 Metern erreichen. Damit ist sie prädestiniert für große Gastronomie-Terrassen und weitläufige Gewerbeflächen, wo maximale Überdachung gefordert ist.

Die Senkrechtmarkise wird waagerecht aufgerollt und fährt das Tuch senkrecht aus – wie ein großes Außenrollo. Ideal für senkrechte Flächen wie Fassaden, große Fensterfronten oder Wintergärten – bietet hervorragenden Sonnen- und Blendschutz.

Die Wintergartenmarkise ist speziell für den Inneneinbau in Wintergärten entwickelt. Sie wird unter dem Glasdach montiert und fährt bei Sonneneinstrahlung horizontal aus, um übermäßige Hitze zu verhindern. Durch lichtdurchlässige Spezialstoffe bleibt der Raum hell und freundlich.

Passendes Markisenstoff für jeden Typ

Ob Fallarm-, Gelenk- oder Kassettenmarkise – das Tuch macht den Unterschied. Über 150 Farben und Muster stehen zur Wahl.

Markisenstoffe nach Kategorie

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